Der Chor unterwegs

Ausflug nach Schramberg

Der Gesangverein fliegt aus!

Der Initiative und dem beispiellosen Engagement von Meike Ehret und Margot Herbst ist es zu verdanken, dass ENDLICH ein gemeinsamer Tagesausflug stattfinden konnte. Am Samstag, dem 28.3. startete unser Bus in Heitersheim um 8.30h mit einem gelassenen und umsichtigen Fahrer am Steuer: Auf nach der Junghans-Stadt Schramberg! Es lief wie am Schnürchen und wir kamen knapp 2 Stunden später an der Villa Gut Berneck an.

1910 von Dr.-Ing. h.c. Arthur Junghans erbaut und bis 1946 durch die Familie Junghans bewohnt ist es durch die Familie Dr.-Ing. Hans-Jochem Steim sehr wahrscheinlich vor dem Verfall und mit Sicherheit äußerst einfühlsam und denkmalgerecht renoviert worden. Nun kann die beeindruckende Villa als Gästehaus und für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt werden. Mehrere selbstspielende Musikinstrumente haben in dem respektablen Gebäude ihre Heimat gefunden. Durch einen Steinway-Flügel von 1928 und die Schiedmayer-Orgel von 1920 konnten wir uns einen Eindruck verschaffen, wie mit Walzen und scheinbar durch Geisterhand Musik zu spielen kam. Jedoch hatten wir unsere Chorleiterin Zsofia dabei – und ganz ohne „Hilfsmittel“ demonstrierte sie einmal mehr, was für eine Könnerin sie ist: Aus dem Stehgreif sorgte sie für Sprachlosigkeit der Chorgemeinschaft durch einige akustische Kostproben an beiden genannten Instrumenten.

Bevor es Richtung Terrassenbau Museum ging, konnten wir uns mit einem Geburtstagsständchen in Gut Berneck bedanken, denn es fand eine 80er – Geburtstagsfeier in der Villa statt.

Der Terrassenbau ist ein architektonisch einzigartiges Industriegebäude, das ebenfalls durch die Familie Steim aus einem Dornröschenschlaf geweckt wurde und er beheimatet eine überwältigende Uhrenausstellung. Hier greifen absolut alle Worte zu kurz. Wir hatten die einmalige Gelegenheit, eine eindrucksvolle Führung durch Hannes Steim erleben zu können: Immens kenntnisreich, spannend, unterhaltsam und mit Witz und Zugewandtheit verschaffte er uns einen bemerkenswerten und sicher bleibenden Eindruck von Gebäude und Uhrenhistorie. Was ermöglichte und ermöglicht die Mechanik nicht an Unglaublichem: Und kein Stromausfall würde den bewundernswürdigen Apparaturen Einhalt gebieten können. Die Produktion ( durch Junghans hier vor Ort) hat aktuell einen hohen Anteil an mechanischen Uhren und die Nachfrage nimmt zu.

In der Kantine konnten wir dann unser leckeres Mittagessen einnehmen, alles organisiert und geregelt durch Meike (und ihre Mama. An sie an dieser Stelle herzlichen Dank!!!).

Entweder durch Fahrt mit dem Bus oder per Verdauungsspaziergang durch den Park der Zeiten, mit Kurzstopp an der Villa Junghans, ging es dann zum Automuseum Steim. Auch hier gab es für uns eine ganz persönliche und besondere Führung durch Hannes Steim. Zahllose ganz besondere Oldtimer mit ihren Geschichten sind in diesem Gebäude zu finden und auch hier beeindruckte wie wir durch die Ausstellung geleitet wurden: spannend, aber entspannt, kenntnisreich, aber mit ganz besonderer Leichtigkeit. Alles war anregend im positivsten Sinne und wird sicher unvergesslich bleiben. Auch die Heimfahrt verlief wieder reibungslos und das Abendessen in der Sulzbachstrauße rundete den erlebnisreichen Tag wunderbar ab.

Die Hoffnung auf einen schönen gemeinsamen Tag hat sich mehr als erfüllt!!!      Danke an alle, die ihn uns ermöglicht haben!!!!! (BK)